Dauerausstellung mit vielen Stationen und Themen

Spannende Themen und Objekte rund um die Bibel, Stationen mit Information und Erlebnis in 500 Jahre alten Klosterräumen: Das alles bietet die Dauerausstellung der Bibelgalerie Meersburg ihren Gästen. Im Erdgeschoss erfahren Museumsgäste aus der Tiefe des originalen Klosterbrunnens auch Spannendes zur Geschichte des ehemaligen Dominikanerinnenklosters.

Im Obergeschoss lassen sich ein mittelalterliches Skriptorium und eine Schatzkammer für wertvolle Originale und Künstlerbibeln entdecken. Szenografien zeigen darüber hinaus die Welt der Bibel und ihre Überlieferung von den Anfängen über die Gutenbergpresse bis zur digitalen Gegenwart. Außer einem Nomadenzelt ist auch das Modell eines Hauses zur Zeit Jesu zu sehen.

Angebote für Kinder und Jugendliche

Auf die Kinder wartet eine Entdeckertour: Der lustige Vogel Wido Wiedehopf begleitet Kinder durch die Bibelgalerie. Dabei gibt es vieles zu entdecken und eigenen Platz zum Spielen, Lesen, Hören, Gestalten... Ältere Kinder und Jugendliche können die Bibelgalerie mit Quizbögen erkunden. Für Schulklassen besteht die Möglichkeit, sich im Anschluss an eine Führung mit Hilfe von „Vertiefungsbögen“ intensiver mit einzelnen Themen zu beschäftigen.

Im Innenhof lädt der Bibel- und Kräutergarten mit seinen Heilpflanzen, Kräutern, Blumen, Früchten und einem Feigenbaum zum Verweilen ein.

Wundern, Staunen, Rätseln und Ausprobieren

Die vielen interaktiven Stationen in der Bibelgalerie laden zum Wundern, Staunen, Rätseln und Ausprobieren ein. Oft heißt es in der Ausstellung „Berühren erbeten". Zwischen Besucherinnen, Besuchern und der Welt der Bibel entsteht ein Dialog. Eigene Erfahrungen werden eingebracht und neue Erfahrungen gewonnen. Die Impressionen geben einen ersten Eindruck vom Erlebnischarakter der Ausstellung.

Sonderausstellung „Komm und sieh …“ mit Biblischen Erzählfiguren

In der Sonderausstellung „Komm und sieh …“ mit Biblischen Erzählfiguren, nach Original Doris Egli, zeigt die Bibelgalerie vom 25. März bis 27. Mai Szenen vom Arbeiten und Leben aus biblischer Zeit. Berufe wie Fischer, Töpfer, Silberschmied, Ziegelmacher oder Färber sind in detailgetreuen Kulissen mit mehr als 300 Erzählfiguren ebenso dargestellt wie der exotische Handel im Suk oder das bunte Leben in einer Karawan­serei. In diese Lebenswelten hat Gestalterin Renate Milerski 22 Szenen aus dem Leben Jesu eingestreut: Begegnungs- und Heilungsgeschichten, Gleichnisse und Beispielgeschichten. Zwei Figuren in der Ausstellung sind anders gestaltet als die anderen. Sie laden die Betrachter dazu ein, sich selbst in das Geschehen hineinnehmen zu lassen und das Alltagsleben der biblischen Menschen und Jesus-Geschichten ganz neu zu entdecken.
Flyer zur Sonderausstellung „Komm und sieh …“

„Marc Chagall: Flucht und Zuflucht“ – Sonderausstellung vom 30. Juni bis 3. Oktober 2018

Der Zyklus „The Story of the Exodus“ und weitere Werke des jüdischen Malers dokumentieren seine künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Vertreibung, Zerstörung und Tod. Chagall fand Zuflucht und Trost in der Bibel. Diese Erfahrung findet sich in seinen Bildern wieder.

Chagall ist allen bekannt als der Künstler der schwebenden Liebespaare, bunten Blumensträuße und farbenfrohen Glasfenster. Zeit seines Lebens hat sich der jüdische Maler aber auch mit dem Schicksal seines Volkes befasst: Flucht und Vertreibung, Zerstörung und Tod. Das dokumentieren vor allem seine Kreuzigungsgemälde, wie die weiße Passion (1938) oder der Engelsturz (1947). Chagall litt enorm, fand jedoch Zuflucht und Trost in der Bibel, wie er in seinen Gedichten beschreibt: "Und zu mir herunter steigt von den Gemälden, David, mein Sänger mit der Harfe, - er möchte mir helfen zu weinen, in dem er zwei, drei Psalmen anstimmt … Hinter ihm geht Moses, er sagt uns: Habet keine Angst!“ Diese Erfahrung findet sich in Chagalls Bildern wieder, indem er auch in den Kreuzigungsbildern immer Elemente der Hoffnung einfügt.

Auch in den grafischen Arbeiten hat Chagall sich mit der Thematik befasst, vor allem in „The Story of the Exodus“, einem Lithographiezyklus (1966), der die Flucht der Israelitien aus Ägypten dokumentiert. Der Zyklus wird in Meersburg komplett ausgestellt sein, ergänzt durch Einzelmotive in denen Flucht und Zuflucht thematisiert werden.

In Zusammenarbeit mit der Galerie Traudisch-Schröter in Wiehl.

 

 

Besucher-Informationen

Öffnungszeiten 2018

25. März bis 3. Oktober
Dienstag bis Samstag
11 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag
14 bis 17 Uhr

4. Oktober bis 4. November
Dienstag bis Samstag
11 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

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