Faszinierende Bibeldrucke in drei Sonderausstellungen 2011

Mainzer Psalter von 1457 (Foto: WLB)

Die Bibelgalerie Meersburg präsentierte 2011 in Zusammenarbeit mit der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart in einer Folge von drei Sonderausstellungen zahlreiche literarische Denkmäler und Raritäten: Originale gedruckter Bibeln aus der Frühzeit der Buchdruckerkunst.

Die Termine im Einzelnen:

Samstag, 9. April, bis
Sonntag, 3. Juli
Sonderausstellung Teil 1
Von Gutenberg bis Luther: Die Faszination früher Bibeldrucke – mit der Original „Stuttgarter Sechsunddreißigzeilige Bibel", dem wegen seiner Seltenheit wertvollsten gedruckten Buch der Welt und weiteren Schätzen aus der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.

Mittwoch, 6. Juli, bis
Freitag, 19. August
Sonderausstellung Teil 2
Von Gutenberg bis Luther: Ein-Blick in die Druck- und Übersetzungsgeschichte mit Originalen aus der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.

Samstag, 20. August, bis
Sonntag, 9. Oktober
Sonderausstellung Teil 3
Von Gutenberg bis Luther: mit der Original 42-zeiligen "Stuttgarter Gutenberg-Bibel" von 1454 und weiteren Schätzen aus der Württembergischen Landesbibliothek.

die ausgestellten Exponate (PDF, 2,15 MB)

mehr zur „Stuttgarter Sechsunddreißigzeiligen Bibel" (B 36)

mehr zur „Stuttgarter Gutenberg-Bibel" (B 42)

Roland Brunner als Johannes Gutenberg

Den Überlinger Schauspieler Roland Brunner erlebten Besucherinnen und Besucher der Bibelgalerie mehrmals in einer szeni­schen Miniatur als Johannes Gutenberg. 

Roland Brunner als Gutenberg

Finissage mit Virginalmusik aus dem 16. Jahrhundert

Am 9. Oktober um 17 Uhr wurde die dicke Tresortür zur Schatzkammer der Bibelgalerie ein letztes Mal knarrend geschlossen, untermalt von gefühlvollen Klängen, die Dr. Werner Fischer seinem Instrument entlockt. In den Räumen der Bibelgalerie Meersburg fand zum Abschluss der Sonderausstellungsreihe „Zwischen Gutenberg und Luther“ mit den Kostbarkeiten aus der Frühzeit des Buchdrucks ein ganz besonderes Konzert statt.

Zur Finissage gab es Virginalmusik aus dem 16. Jahrhundert. Instrumentalnoten aus dem Jahrhundert der Erfindung der Buchdruckerkunst gibt es nicht. Aber Attaignant in Paris hat doch etwas mit dem Buchdruck zu tun: Er sammelte um 1540 alte Weisen und Tänze, zum Teil aus dem 15. Jahrhundert überliefert, bearbeitete sie und nutzte die Drucktechnik, um sie unter die Leute zu bringen.

Das Virginal ist eine frühe Form des Querspinetts aus dem 15. Jahrhundert, Vorläufer der späteren Cembali. Das Virginal war das Lieblingsinstrument von Königin Elizabeth I.  Im Konzert erklingen gravitätische Pavanen und  schnelle Gaillarden aus Frankreich, gefühlvolle Tanzlieder aus Italien und Evergreens wie die Folia-Variationen aus Spanien.

Besucher-Informationen

Öffnungszeiten 2012

1. Februar bis 23. März
nur für angemeldete Gruppen geöffnet

24. März bis 4. November
Dienstag bis Samstag
11 bis 13 und 14 bis 17 Uhr
Sonntag 14 bis 17 Uhr
Gruppen nach Anmeldung
auch außerhalb der Öffnungszeiten.

5. November bis 16. Dezember
nur für angemeldete Gruppen geöffnet

17. 12. 2012 bis 31.1.2013
Betriebsferien der Bibelgalerie

Gruppen bitte voranmelden!
Rufen Sie an: +49(0)7532-5300
oder senden Sie uns Ihre Anmeldung
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